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30. Dezember 2025 · Manfred Wunder · FREIE MEINUNG

Gibt es Viren? Neue Sicht auf Ansteckung & Gesundheit

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.

In einer Welt, in der die Existenz von Viren und die Mechanismen der Ansteckung als wissenschaftlicher Konsens gelten, rüttelt ein aktuelles YouTube-Video an den Grundfesten unseres medizinischen Verständnisses. In einem Interview mit Chris Fader im Podcast „Open Your Heart“ stellt der Autor Raik Garve eine provokante These auf: Was, wenn Viren gar nicht die Ursache unserer Krankheiten sind? Was, wenn „Ansteckung“ auf einer ganz anderen Ebene stattfindet, als wir bisher dachten? Dieser Artikel fasst die Kernaussagen aus diesem kontroversen Gespräch zusammen und lädt dazu ein, das eigene Bild von Gesundheit und Krankheit kritisch zu hinterfragen.


ALT: Infografik zur Viren- und Krankheitsübertragung mit Bezug auf Tischtennis-Training in Leonding.


Die traditionelle Sichtweise: Viren als Krankheitserreger


Um die Thesen von Raik Garve einordnen zu können, ist es hilfreich, sich noch einmal das etablierte medizinische Modell vor Augen zu führen. In der konventionellen Medizin werden Viren als winzige infektiöse Partikel betrachtet, die aus genetischem Material (DNA oder RNA) und einer Proteinhülle bestehen. Sie können sich nicht selbst vermehren, sondern benötigen dafür eine Wirtszelle. Dringen Viren in den Körper ein, befallen sie Zellen und programmieren diese so um, dass sie neue Viren produzieren. Dieser Prozess führt zur Zerstörung der Wirtszellen und löst die typischen Symptome einer Viruserkrankung aus. Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion oder andere Kontaktwege. Die Ansteckungstheorie besagt, dass eine kranke Person eine gesunde Person durch die Weitergabe dieser Viren ebenfalls krank machen kann. Dieses Modell bildet die Grundlage für Impfungen, antivirale Medikamente und die meisten Hygienemaßnahmen, die wir kennen.


Garves Fundamentalkritik: Ist die Virologie ein Irrtum?


Raik Garve, der sich selbst als Gesundheitslehrer bezeichnet, stellt dieses gesamte Modell infrage. Er beruft sich dabei unter anderem auf Aussagen eines ehemaligen Virologen, der seinen eigenen Berufsstand als „lächerlich“ bezeichnet haben soll. Garve argumentiert, dass die Vorstellung, ein materielles Partikel sei die alleinige Ursache für eine Krankheit, zu kurz greift. Für ihn ist das biochemische Medizinsystem, wie wir es heute kennen, weniger eine Institution der Heilung als vielmehr ein riesiges Geschäftsmodell. Er behauptet, dieses System basiere auf den Interessen der Pharmaindustrie, die ihre Produkte – oft Derivate aus der Erdölindustrie – verkaufen möchte. Ein rein materielles Krankheitsverständnis sei die profitabelste Grundlage für dieses Geschäftsmodell. Krankheiten werden als Feinde betrachtet, die mit chemischen Waffen bekämpft werden müssen. Doch was, wenn der Feind gar nicht von außen kommt?


Der Mensch als bioelektrisches Wesen: eine neue Definition von „Ansteckung“


Das Herzstück von Garves alternativer Theorie ist die Vorstellung des Menschen als bioelektrisches Wesen. Er beschreibt den menschlichen Körper nicht nur als eine Ansammlung von Zellen, Molekülen und chemischen Prozessen, sondern als ein komplexes energetisches System. Jeder Mensch sei von einem Energiefeld umgeben, das manche als Aura bezeichnen. Dieses Feld bestehe aus Licht und Frequenzen und enthalte alle Informationen über unseren körperlichen und seelischen Zustand.

Vor diesem Hintergrund erhält der Begriff „Ansteckung“ eine völlig neue Bedeutung. Garve postuliert, dass es sich dabei nicht um die Übertragung von materiellen Partikeln handelt, sondern um eine Informationsübertragung auf einer feinstofflichen, energetischen Ebene. Wenn zwei Menschen in Resonanz gehen, können Informationen von einem Energiefeld auf das andere überspringen. Das bedeutet, dass wir nicht die Krankheit selbst, sondern die Information über die Krankheit aufnehmen. Ob diese Information in unserem System andockt und Symptome auslöst, hängt von unserem eigenen Zustand ab.


Die wahren Ursachen von Krankheit: Gifte und Emotionen


Wenn nicht Viren die Ursache sind, was macht uns dann krank? Laut Garve sind es vor allem zwei Faktoren: Toxine und Emotionen.

Erstens die stetig wachsende Belastung durch Umweltgifte. Dazu zählt er Schwermetalle wie Quecksilber aus Amalgamfüllungen, Aluminium in Deos oder Impfstoffen, aber auch Pestizide in der Nahrung, Chemikalien in Kleidung und Kosmetik sowie die Strahlung von Mobilfunknetzen. Diese Gifte lagern sich im Körper ab und stören die natürlichen Regulationsprozesse. Der Körper versucht, diese Gifte durch Entgiftungsreaktionen – das, was wir als Krankheitssymptome kennen – wieder loszuwerden. Fieber, Husten, Schnupfen oder Hautausschläge sind aus dieser Perspektive keine Fehlfunktionen, sondern sinnvolle Reaktionen eines intelligenten Systems.

Zweitens, und vielleicht noch wichtiger, sind psycho-emotionale Themen. Ungelöste seelische Konflikte, Traumata, unterdrückte Gefühle und vor allem Angst erzeugen im Körper einen permanenten Stresszustand. Dieser Stress führt zu einer Schwächung des Immunsystems und macht den Körper anfällig für Störungen. Angst ist für Garve das größte „Gift“ überhaupt. Die Angst vor Krankheit, die durch die Medien und das Medizinsystem geschürt wird, kann paradoxerweise genau die Symptome hervorrufen, vor denen man sich fürchtet.


Die Macht der Gedanken: Placebo und Nocebo


Als Beleg für seine Thesen führt Garve die bekannten Phänomene des Placebo- und Nocebo-Effekts an. Der Placebo-Effekt beschreibt die positive Wirkung einer Scheinbehandlung, die allein auf dem Glauben und der Erwartungshaltung des Patienten beruht. Gibt man jemandem eine Zuckerpille und sagt, es sei ein starkes Schmerzmittel, kann der Schmerz tatsächlich nachlassen. Der Nocebo-Effekt ist das genaue Gegenteil: Die negative Erwartungshaltung führt zu negativen körperlichen Reaktionen. Wenn ein Arzt einem Patienten eine düstere Prognose stellt, kann allein die Angst davor den Gesundheitszustand des Patienten verschlechtern.

Für Garve sind diese Effekte der ultimative Beweis dafür, dass unsere Gedanken und Emotionen eine direkte und messbare Wirkung auf unseren Körper haben. Sie zeigen, dass der Geist über der Materie steht. Wenn der Glaube an eine Heilung heilen kann, dann kann auch der Glaube an eine Krankheit krank machen. Die „Ansteckung“ mit einer Idee oder einer Angst ist demnach wirkmächtiger als die Ansteckung mit einem vermeintlichen Virus.


Fazit: Ein Aufruf zum Umdenken


Die Thesen von Raik Garve sind radikal und stellen das Fundament der modernen Medizin infrage. Sie werden von der etablierten Wissenschaft nicht gestützt und dürften bei vielen auf Ablehnung und Unverständnis stoßen. Dennoch regen sie dazu an, über den Tellerrand hinauszuschauen und eine ganzheitlichere Perspektive auf Gesundheit und Krankheit einzunehmen.

Die zentrale Botschaft des Gesprächs ist ein Aufruf zur Selbstermächtigung. Anstatt die Verantwortung für die eigene Gesundheit an Ärzte und die Pharmaindustrie abzugeben, sollen wir lernen, die Signale unseres Körpers zu verstehen. Anstatt in Angst vor äußeren Feinden zu leben, sollen wir uns den inneren Ursachen unserer Beschwerden zuwenden: den Giften in unserer Umwelt und den ungelösten Konflikten in unserer Seele. Ob man Garves Thesen nun zustimmt oder nicht – der Impuls, das eigene Leben bewusster zu gestalten, auf eine gesunde Ernährung zu achten, Stress zu reduzieren und emotionale Altlasten aufzuarbeiten, ist in jedem Fall ein wertvoller Schritt zu mehr Wohlbefinden.

Das Video mit Raik Garve ist mehr als nur eine Provokation. Es ist eine Einladung, die eigene Realität zu hinterfragen und zu erkennen, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Gesundheit sind – im Guten wie im Schlechten.

Referenz:

[1] Garve, R. (2023, 15. Dezember). Wenn es Viren nicht gibt, wie funktioniert Ansteckung? [Video]. YouTube.



Raik Garve ist Dozent und Gesundheitscoach mit Schwerpunkt auf ganzheitlicher Gesundheitsbildung. In seiner Arbeit verbindet er schulmedizinisches Wissen mit naturheilkundlichen Perspektiven und legt Wert auf verständliche Wissensvermittlung. Sein Anliegen ist es, gesundheitsrelevante Themen wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert aufzubereiten, um Eigenverantwortung und Prävention zu fördern.