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7. Dezember 2025 · Manfred Wunder · FREIE MEINUNG

Helfende Hände in Österreich: Wer steckt hinter Caritas, Rotem Kreuz & Co.?

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.

Wenn jemand in Österreich Hilfe braucht, gibt es ein starkes Netz aus Organisationen, die zur Stelle sind. Viele dieser Helfer haben ihre Wurzeln in der katholischen Kirche, aber auch andere große Organisationen spielen eine wichtige Rolle. In diesem Blog-Beitrag schauen wir uns in einfachen Worten an, wer diese Organisationen sind, was sie tun und wie viele Menschen dort eigentlich mit anpacken.



Die sozialen Giganten: Caritas und das Rote Kreuz


Jeder kennt ihre Namen, aber was machen sie genau? Diese zwei sind die größten und bekanntesten Hilfsorganisationen in Österreich.


Caritas: die Kraft der Nächstenliebe

Die Caritas ist die Hilfsorganisation der katholischen Kirche. Man kann sie sich wie den sozialen Arm der Kirche vorstellen. Ihre Hauptaufgabe ist es, Menschen in Not zu helfen – egal, woran sie glauben oder woher sie kommen.

• Was sie tun: Sie kümmern sich um Arme, Obdachlose, Flüchtlinge und Menschen in Krisensituationen. Ein bekanntes Beispiel sind die „Carla“-Second-Hand-Läden. Hier können Menschen nicht nur günstig einkaufen, die Läden schaffen auch Arbeitsplätze für Leute, die es schwer haben, einen Job zu finden.

• Wer dahintersteckt: Die Caritas ist riesig! Über 17.800 Menschen arbeiten dort hauptberuflich. Noch beeindruckender ist die Zahl der Freiwilligen: Fast 50.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich.


Das Rote Kreuz: Hilfe aus Menschlichkeit

Eine weitere unverzichtbare Organisation ist das Österreichische Rote Kreuz. Wichtig zu wissen: Das Rote Kreuz ist keine katholische Einrichtung, sondern Teil einer weltweiten, neutralen Bewegung. Da es aber so eine zentrale Rolle im Sozial- und Gesundheitsbereich spielt, gehört es hier unbedingt erwähnt.

• Was sie tun: Die meisten kennen das Rote Kreuz vom Rettungsdienst und den Krankenwagen. Aber sie machen noch viel mehr, zum Beispiel den Blutspendedienst, Pflegedienste für zu Hause und Katastrophenhilfe bei Hochwasser oder anderen Notfällen.

• Wer dahintersteckt: Auch hier sind die Zahlen gewaltig. Neben rund 10.700 hauptberuflichen Mitarbeitern gibt es die unglaubliche Zahl von fast 80.000 freiwilligen Helfern.


Gesundheit an erster Stelle: die Ordensspitäler


Wussten Sie, dass die Kirche nach dem Staat der zweitgrößte Betreiber von Krankenhäusern in Österreich ist? Diese nennt man Ordensspitäler, weil sie von katholischen Orden gegründet wurden und oft noch von deren Nachfolgeorganisationen geführt werden.

• Beispiele: Die Vinzenz-Gruppe ist eine der größten Trägerinnen. Zu ihr gehört zum Beispiel das St. Josef Krankenhaus in Wien. Ein anderer großer Träger sind die Barmherzigen Brüder, die in fast jedem Bundesland ein Krankenhaus betreiben, etwa in Linz oder Graz.

• Wer dahintersteckt: Allein die Vinzenz-Gruppe beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter. Die Barmherzigen Brüder haben mehr als 8.700 Beschäftigte. Diese Spitäler sind ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems.


Eine neue Chance: Hilfe bei der Arbeitssuche


Was ist mit Menschen, die lange arbeitslos sind und einfach keine Stelle finden? Auch hier gibt es Hilfe von kirchlichen Organisationen.

• Wie das funktioniert: Die Caritas betreibt zum Beispiel sogenannte sozialökonomische Betriebe. Das sind Firmen, deren Hauptzweck es ist, Menschen zu beschäftigen. In den bereits erwähnten „Carla“-Läden oder in Restaurants der Caritas bekommen Menschen einen befristeten Arbeitsplatz (einen sogenannten „Transitarbeitsplatz“). Dort können sie wieder Berufserfahrung sammeln, werden betreut und bekommen Hilfe bei der Suche nach einem festen Job.

• Weitere Helfer: Auch kleinere Organisationen wie Kolping Österreich helfen mit Projekten wie „chance2work“ jungen Erwachsenen beim Einstieg ins Berufsleben.


Viele weitere Helfer


Neben den großen Organisationen gibt es unzählige weitere Gruppen, die Gutes tun. Dazu gehören zum Beispiel:

• Malteser Austria: ein weiterer großer Rettungs- und Sozialdienst mit katholischen Wurzeln.

• Katholische Jungschar: die größte Kinderorganisation des Landes. Ihre bekannteste Aktion ist die Dreikönigsaktion, bei der jedes Jahr rund 85.000 Kinder als Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und Spenden für notleidende Menschen sammeln.

• Katholische Jugend und Katholische Aktion: Diese Organisationen fördern das Engagement von Jugendlichen und Erwachsenen in Kirche und Gesellschaft.


Fazit: Eine Armee der helfenden Hände


Zählt man nur die größten Organisationen zusammen, kommt man auf eine beeindruckende Zahl: Weit über 150.000 Menschen – angestellt oder freiwillig – packen in Österreich bei Caritas, Rotem Kreuz, in Ordensspitälern und vielen weiteren Einrichtungen mit an. Sie alle leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und Nächstenliebe sind.