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26. JĂ€nner 2026 · Manfred Wunder · FREIE MEINUNG

WANN KOMMT ENDLICH WIEDER KLIMA? đŸ€Ł

Dieser Beitrag wurde mit UnterstĂŒtzung von KĂŒnstlicher Intelligenz erstellt.

Von Weihnachten 2024 bis Ende JÀnner bestimmt KÀlte das Klima. Die Gasspeicher leiden bereits an Mangel. Aber das Narrativ wird weiter erzÀhlt 




Ein Kommentar von Gerald Markel

Es ist eine bemerkenswerte Leistung unserer Zeit, aus einer naturwissenschaftlichen Fragestellung ein moralisches Glaubenssystem mit Heilsversprechen, SĂŒndenregistern und Inquisition zu formen. Der moderne Klimadiskurs ist lĂ€ngst kein Erkenntnisprozess mehr, sondern ein Ritual.

Wer zweifelt, sĂŒndigt.
Wer fragt, delegitimiert sich.
Wer widerspricht, ist „wissenschaftsfeindlich“.


Wissenschaft als Kulisse


Besonders faszinierend ist der routinierte Verweis auf „die Wissenschaft“. Nicht auf ĂŒberprĂŒfbare Hypothesen, nicht auf offene Debatte, sondern auf eine sakral aufgeladene Instanz, die sich praktischerweise nie konkret benennen, aber jederzeit politisch instrumentalisieren lĂ€sst.

Wird ein Narrativ von der RealitÀt korrigiert, folgt zuverlÀssig der pÀdagogische Zeigefinger:
„Man mĂŒsse eben den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstehen.“ đŸ€Ł

Ein Hinweis, der interessanterweise immer dann gilt, wenn Beobachtungen nicht ins Konzept passen – und regelmĂ€ĂŸig ignoriert wird, sobald sie politisch verwertbar erscheinen.


Der politische Umbau Europas


Unter dem Banner moralischer Alternativlosigkeit wurde Europa schrittweise in eine Zone grĂŒn etikettierter Planwirtschaft ĂŒberfĂŒhrt. Energiepolitik, Industrie, MobilitĂ€t und Wohlstand wurden nicht anhand technischer Machbarkeit oder ökonomischer Vernunft bewertet, sondern nach ideologischer Reinheit.

Das Ergebnis ist bekannt:

  • steigende Kosten
  • sinkende WettbewerbsfĂ€higkeit
  • wachsende AbhĂ€ngigkeiten

Und nun die kollektive Überraschung, dass NaturphĂ€nomene sich nicht an politische Beschlusslagen halten. Ein Winter, der nicht kooperiert, gilt plötzlich als Provokation.


Kognitive Standfestigkeit als Prinzip


Was dabei besonders ins Auge fĂ€llt, ist die bemerkenswerte StabilitĂ€t einmal gefasster Überzeugungen, selbst dann, wenn sich deren Voraussetzungen wiederholt als fehlerhaft erweisen.

Ob Migration, Gesundheitspolitik oder geopolitische Narrative – stets wurde mit absoluter Gewissheit argumentiert, stets moralisch aufgeladen, stets mit der impliziten Annahme eigener Unfehlbarkeit.

Kritik galt nie als Beitrag, sondern als Gefahr.


Abschied von der großen ErzĂ€hlung


Die vielleicht unangenehmste Erkenntnis fĂŒr viele wird sein, dass sich auch diese große ErzĂ€hlung nicht ewig halten lĂ€sst.
Nicht, weil irgendjemand „gewinnt“, sondern weil RealitĂ€t auf Dauer resistent gegen Ideologien ist.

Die Vorstellung, man könne ein hochkomplexes Klimasystem durch politische Symbolik steuern, gehört vermutlich in dieselbe Kategorie wie andere gut gemeinte, aber gescheiterte Steuerungsphantasien.


P.S. Ein nĂŒchterner Blick auf physikalische GrĂ¶ĂŸenordnungen


  • Rund 99,8 % der Materie unseres Sonnensystems befinden sich in der Sonne.
  • Etwa 99,99 % der verfĂŒgbaren Energie stammen ebenfalls von ihr.
  • Das Erdklima wird maßgeblich von genau diesem Faktor beeinflusst – einer GrĂ¶ĂŸe, die sich weder regulieren noch besteuern lĂ€sst.

Das bedeutet nicht UntÀtigkeit.
Aber es bedeutet Demut.

Und vor allem: Anpassung statt Allmachtsfantasien.


Ende der Diskussion.