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5. September 2026 · Manfred Wunder · BLOGS - TISCHTENNIS

Silber! Girlinger stürmt erstmals in ein WTT-Finale.

Benjamin Girlinger sorgt beim WTT Youth Contender in Tunis für Silber: Der ehemalige U13-Europameister erreichte erstmals das Finale eines Nachwuchs-Weltcups. U15-Doppel-Europameister Louis Fegerl (St) überzeugte im U17-Bewerb mit Rang fünf.

Erstellt von Miguel Daxner | 05.09.2026 | ITTF/WTT

Die Formkurve von Benjamin Girlinger zeigt nach seinem Wechsel von Mauthausen zu Stockerau in Österreichs Elite-Liga weiter steil nach oben. Beim WTT Youth Contender in Tunis feierte der Ebenseer seinen bislang größten Erfolg auf dieser Ebene.



Im U17-Halbfinale bewies Girlinger große Moral: Gegen den Luxemburger Aaron Sahr lag er bereits mit 0:2 zurück, drehte die Partie aber noch und setzte sich mit 3:2 durch. Damit stand Girlinger erstmals in einem U17-Finale eines WTT Youth Contenders.

Erst im Endspiel wurde sein Erfolgslauf gestoppt. Gegen den Franzosen Sandro Cavaille musste sich Girlinger mit 1:3 geschlagen geben und durfte sich über die Silbermedaille freuen. Im am Samstag beginnenden U19-Bewerb geht der Oberösterreicher als Nummer acht der Setzliste an den Start.

Auch Louis Fegerl präsentierte sich in Tunis stark. Der U15-Doppel-Europameister aus der Steiermark belegte im U17-Bewerb den ausgezeichneten fünften Platz und will nun auch bei den U19-Burschen für ein starkes Ergebnis sorgen.



Fegerl und Pichler zeigen international auf.

Bereits zuvor hatte Louis Fegerl beim WTT-Nachwuchsturnier in Varazdin (Kroatien) aufgezeigt. Der erst 13-Jährige erreichte bei seinem ersten U19-Turnier das Achtelfinale und sammelte dabei wertvolle Weltranglistenpunkte. Auch der Wiener Sung Chen schaffte es in Kroatien auf Rang neun.

Bei den Mädchen überzeugte Sophia Pichler mit zwei Top-Ten-Ergebnissen. Die Salzburgerin belegte sowohl in Varazdin als auch in Otocec (Slowenien) Rang neun. Besonders bemerkenswert war ihr Einzug ins U17-Achtelfinale in Kroatien. Mariia Lytvyn erreichte im U19-Bewerb von Otocec ebenfalls den neunten Platz.

Zwei Top-Ten-Plätze bei der U11-EM

Auch Österreichs jüngste Talente sorgten international für erfreuliche Ergebnisse. Mia Wu und Valentin Zittmayr kehrten von den Euro Minichamps in Straßburg – der inoffiziellen U11-Europameisterschaft – jeweils mit einem Top-Ten-Platz zurück. Nach ihrem Aus im Achtelfinale belegten beide Rang zehn.

Der ebenfalls aus Oberösterreich stammende Julian Luginger zeigte nach seinem Ausscheiden im Sechzehntelfinale eine starke Reaktion: Er gewann anschließend sämtliche Platzierungsspiele und sicherte sich damit Rang 17.